Wissenschaftliche Vereinigung
zur Förderung des
Immobilienjournalismus e. V.

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15.01.08

Siebte Jahresumfrage der WVFI bei Immobilienjournalisten

  • Immobilienjournalisten: “Wohn-Riester” stellt keine sinnvolle Förderung dar, um Attraktivität des Im-mobilienerwerbs zu erhöhen
  • Immobilienjournalisten: Offene Immobilienfonds und geschlossene Auslandsimmobilienfonds werden 2008 von deutschen Anlegern besonders stark nachgefragt werden
  • Immobilienjournalisten: Schwierigere Finanzierung aufgrund der Finanzkrise stellt 2008 die größte Herausforderung für Immobilienunternehmen dar
  • Ranking “Transparenz und Offenheit der Kommu-nikationspolitik”: Jamestown, Jones Lang LaSalle IVG, Commerz Real und Lloyd Fonds auf den Spitzenplätzen
  • Ranking “Aktivste Pressearbeit”: Platz 1 in den einzelnen Kategorien für Degi, HCI, Jones Lang LaSalle, IVG und IVD



Berlin, 15. Januar 2008 – Die Wissenschaftliche Vereinigung zur Förderung des Immobilienjournalismus (WVFI e.V.) hat ihre siebte Jahresumfrage bei Deutschlands führenden Immobilienjournalisten durchgeführt. Es antworteten insgesamt 32 Journalisten, darunter für Immobilienthemen zuständige Redakteure bzw. Ressortleiter von insgesamt 19 überregionalen Tages- und Wochenzeitungen, Wirtschaftsmagazinen, Fachzeitungen und Branchendiensten sowie freie Fachjournalisten.

“Wohn-Riester” stellt keine sinnvolle Förderung dar, um die Attraktivität des Immobilienerwerbs und die Wohneigentumsquo-te zu erhöhen
Im Rahmen der Befragung wurden die Immobilienjournalisten um ihre Meinung zum Thema “Wohn-Riester” befragt. 75 Prozent waren der Meinung, dass der Kompromiss zum “Wohn-Riester” keine sinnvolle Förderung darstelle, um die Attraktivität des Immobilienerwerbs und die Wohneigentumsquote zu erhöhen. 18,7 Prozent stimmten mit “weiß nicht”. Lediglich 6,2 Prozent der befragten Journalisten waren der Ansicht, dass der Kompromiss zum Wohn-Riester eine sinnvolle Lösung darstelle.

Offene Immobilienfonds und geschlossene Auslandsimmobilienfonds in der Anlegergunst 2008 vorn
Bei der Frage nach Immobilien-Anlageprodukten, die nach Einschätzung der Journalisten im Jahr 2008 von deutschen Anlegern besonders stark nachgefragt werden, nannten 37 Prozent der Befragten die offenen Immobilienfonds und 30,6 Prozent die geschlossenen Auslandsimmobilienfonds. Mit großem Abstand auf Platz 3 mit 9,7 Prozent landeten G-REITs, gefolgt von Immobilienaktien und Kapitalanleger-Eigentums-wohnungen mit jeweils 8 Prozent. Geschlossene Deutschlandimmobilienfonds nannten 6,4 Prozent der Befragten.

Schwierigere Finanzierung aufgrund der Finanzkrise stellt 2008 die größte Herausforderung für Immobilienunternehmen dar
Gefragt wurde auch nach der größten Belastung bzw. Herausforderung für Immobilienunternehmen im Jahr 2008. 53 Prozent der befragten Journalisten waren der Ansicht, dass die schwierigere Finanzierung aufgrund der Finanzkrise die größte Belastung darstellt. 29,4 Prozent erachteten die Zinsschranke der Unternehmensteuerreform als Problem. 14,7 Prozent sahen im schwierigeren Einkauf von Immobilien aufgrund nach wie vor hoher Kaufpreise eine Herausforderung.

“Besonders transparente und offene Kommunikationspolitik”: Jamestown, Jones Lang LaSalle, Commerz Real, IVG, Lloyd Fonds
Wie bereits in vergangenen Umfragen wurde auch diesmal nach denjenigen Unternehmen der Immobilienbranche gefragt, die für eine besonders transparente und offene Kommunikationspolitik stehen.
Jeder Befragte konnte bis zu drei Unternehmen nennen, insgesamt gab es 54 Nennungen. Aus deren Verteilung auf die genannten Unternehmen ergibt sich folgende Reihenfolge

1. Jamestown US Immobilien GmbH (13 %)
2. Jones Lang LaSalle GmbH (9,2 %)
3. Commerz Real AG, IVG Immobilien AG, Lloyd Fonds AG (jeweils 5,5 %)

Die IVG Immobilien AG zählte bereits in den vergangenen drei Jahren zur Spitzengruppe. Jamestown und Jones Lang LaSalle waren in den beiden letzten Jahren ebenfalls in der Spitzengruppe vertreten.

“Aktivste Pressearbeit”
Zum siebten Mal fragte die WVFI e.V. die führenden deutschen Immobilienjournalisten danach, welche Unternehmen aus ihrer Sicht im zurückliegenden Jahr die aktivste Pressearbeit betrieben haben. Dabei wurde nach den folgenden Kategorien differenziert:

– Offene Immobilienfonds
– Geschlossene Immobilienfonds
– Immobilien-Maklerhäuser
– Immobilien-Unternehmen, die nicht zu einer der drei vorgenannten Gruppen zählen
– Immobilien-Verbänd

Offene Immobilienfonds: “Aktivste Pressearbeit” Degi, Deka, Union Investment, Commerz Real
Gefragt wurde, welche Kapitalanlagegesellschaft, die offene Immobilienfonds auflegt, im Jahr 2007 die aktivste Pressearbeit betrieben habe. Jeder Befragte konnte bis zu drei Unternehmen benennen – insgesamt gab es 77 Nennungen.

1. 1. DEGI Deutsche Gesellschaft für Immobilienfonds GmbH (19,4 %)
2. Deka Immobilien Investment GmbH (15,5 %)
3. Union Investment Real Estate AG, Commerz Real AG (jeweils 13 %)

Commerz Real / CGI und Union Investment / DIFA waren bereits in den vergangenen fünf Jahren bzw. in den letzten beiden Jahren in der Spitzengruppe vertreten.


Geschlossene Immobilienfonds: “Aktivste Pressearbeit” HCI, MPC, Jamestown
Bei den Initiatoren, die geschlossene Immobilienfonds auf-legen, gab es insgesamt 67 Nennungen, wobei am häufigsten folgenden Gesellschaften eine “aktive Pressearbeit” bescheinigt wurde:

1. HCI Capital AG (20,8 %)
2. MPC Capital AG (13,4 %)
3. Jamestown US Immobilien GmbH (9 %)

Damit gehört Jamestown bereits zum siebten Mal, MPC be-reits zum dritten Mal zur Spitzengruppe. HCI hatte im ver-gangenen Jahr den Einzug in Spitzengruppe geschafft.

Immobilienmakler: “Aktivste Pressearbeit” Jones Lang
LaSalle, Atisreal, CB Richard Ellis
Bei den Immobilienmaklerhäusern gab es insgesamt 68 Nennungen. Am häufigsten wurden folgende Gesellschaften benannt:

1. Jones Lang LaSalle GmbH (29,4 %)
2. Atisreal Holding GmbH (14,7 %)
3. CB Richard Ellis (13,2 %)

Jones Lang LaSalle erreichte damit zum sechsten Mal in Folge den ersten Platz. CB Richard Ellis gehört zum dritten Mal zur Spitzengruppe. Atisreal hatte im letzten Jahr den Sprung in die Gruppe der aktivsten Maklerunternehmen geschafft.

Immobilienunternehmen: “Aktivste Pressearbeit” IVG, Hochtief, Deutsche Wohnen, Gagfah
Bei den Immobilienunternehmen, die nicht einer der drei vorgenannten Kategorien (Fonds und Maklerhäuser) zuzu-ordnen sind, gab es 69 Nennungen. Am häufigsten wurden folgende Gesellschaften genannt.

1. IVG Immobilien AG (23,1 %)
2. Hochtief Aktiengesellschaft (10,1 %)
3. Deutsche Wohnen AG, Gagfah Group (jeweils 5,7 %)

IVG und Hochtief liegen damit zum dritten Mal in Folge in der Spitzengruppe

Immobilienverbände: “Aktivste Pressearbeit” IVD, GdW, ZIA, VGF, BfW
Die Kategorie Immobilienverbände wurde 2006 erstmals abgefragt, da die Interessenvertretungen für die Branche an Bedeutung zunehmen. In dieser Kategorie gab es 68 Nennungen. Folgenden Verbänden wurde die aktivste Pressearbeit bescheinigt.

1. IVD Bundesverband (33,8 %)
2. GdW Bundesverband deutscher Woh-nungs- und Immobilienunternehmen e.V., Zentraler Immobilien-Ausschuss ZIA, Verband Geschlossener Fonds VGF (jeweils 11,7 %)
3. BfW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (10,2 %)

Der IVD erreichte damit zum zweiten Mal den Spitzenplatz, GdW, ZIA und VGF zählten bereits im letzten Jahr zur Spitzengruppe.

Kontakt:

Wissenschaftliche Vereinigung zur Förderung
des Immobilienjournalismus e. V.
Barbara Popp
Pestalozzistraße 64
10627 Berlin

Tel. 030-72 62 76 158
Fax 030-72 62 76 1793
E-Mail: info@wvfi.de



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