Wissenschaftliche Vereinigung
zur Förderung des
Immobilienjournalismus e. V.

Königstraße 27a
12105 Berlin

Tel.: +49 (030)-72 62 76 1790
Fax: +49 (030)-72 62 76 163

info@wvfi.de

Zweck des gemeinnützigen Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet eines unabhängigen, sachverständigen und wissenschaftlich fundierten Immobilienjournalismus.

Der Verein ist bestrebt, den Defiziten sowohl in der journalistischen Arbeit als auch in der Aus- und Weiterbildung der Immobilienwirtschaft und Publizistik langfristig entgegenzuwirken. Es ist sein Anliegen, dem Immobilienjournalismus die Bedeutung zu verschaffen, die ihm – auch im Hinblick auf die volkswirtschaftliche Bedeutung der Immobilie – zusteht.

Der Vereinszweck wird verwirklicht durch die Vergabe von Förderpreisen.



§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen “Wissenschaftliche Vereinigung zur Förderung des
Immobilienjournalismus” und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der
Eintragung führt er den Zusatz “e.V.”.
1.2 Der Verein hat seinen Sitz in Berlin.
1.3.Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins
2.1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts “steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
2.2. Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet
eines unabhängigen, sachverständigen und wissenschaftlich fundierten
Immobilienjournalismus.
2.3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Vergabe von
Förderpreisen. Die Kriterien, nach denen die Jury (vgl. § 7. 4 und § 7.5) die Preise vergibt,
werden in öffentlich bekannt zu machenden Vergaberichtlinien geregelt. Daneben vergibt der
Verein an Lehrstühle und Institute an Hochschulen und Fachhochschulen auf begründeten
Antrag finanzielle Mittel zur Unterstützung wissenschaftlicher Projekte auf dem Gebiet des
Immobilienjournalismus. Die Entscheidung darüber trifft der Vorstand. Bei den unterstützten
Einrichtungen muss es sich um andere steuerbefreite Körperschaften oder Körperschaften
des öffentlichen Rechts handeln.
2.4. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
2.5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person
durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßige
Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft
3.1. Mitglieder des Vereins sind natürliche Personen oder Firmenmitglieder.
3.2. Mitglieder des Vereins können natürliche Personen werden, die die Ziele des Vereins
unterstützen. Die Gründungsversammlung (bestehend aus den Gründungsmitgliedern)
entscheidet über den in der Gründungsversammlung gestellten Antrag des jeweiligen an der
Gründung des Vereins mitwirkenden Gründungsmitglieds, Mitglied oder Firmenmitglied zu
sein. In allen anderen Fällen, wird die Mitgliedschaft durch schriftliche Erklärung gegenüber
dem Vorstand beantragt; über den Antrag entscheidet der Vorstand einstimmig nach freiem
Ermessen. Mitglieder sind zur Zahlung eines Betrags von 500 Euro jährlich verpflichtet. Der
erstmalige Jahresbeitrag ist anteilig für das Geschäftsjahr ab Zugang der Antragsannahme
bei dem jeweils die Mitgliedschaft Beantragenden, frühestens ab Eintragung des Vereins im
Vereinsregister, zu berechnen; bei Beitritten im Jahr der Gründung des Vereins wird der volle
Jahresbeitrag berechnet. Der erstmalige Jahresbeitrag wird vier Wochen nach dem Zugang
der Antragsannahme bei dem jeweils die Mitgliedschaft Beantragenden, frühestens nach
Eintragung des Vereins im Vereinsregister, fällig. Die weiteren Jahresbeiträge werden jeweils
im ersten Quartal des Geschäftsjahrs fällig.
3.3. Firmenmitglieder (Förderer) des Vereins können Unternehmen und Verbände der
Immobilienwirtschaft werden, die sich für mindestens drei Jahre verpflichten, einen
Förderbeitrag in Höhe von 3.500 Euro im Jahr zu entrichten. Die Gründungsversammlung
entscheidet über den in der Gründungsversammlung gestellten Antrag des jeweiligen an der
Gründung des Vereins mitwirkenden Gründungsmitglieds, Mitglied oder Firmenmitglied zu
sein. „In begründeten Ausnahmefällen, über die der Vorstand entscheidet, kann der
Mitgliedsbeitrag auch durch eine andere Form der Gegenleistung (Sach-/ Dienstleistungen)
erbracht werden.“
In allen anderen Fällen wird die Mitgliedschaft durch schriftliche Erklärung gegenüber dem
Vorstand beantragt; über den Antrag entscheidet der Vorstand einstimmig nach freiem
Ermessen. Der erstmalige Jahresbeitrag ist anteilig für das Geschäftsjahr ab Zugang der
Antragsannahme bei dem jeweils die Mitgliedschaft Beantragenden, frühestens ab
Eintragung des Vereins im Vereinsregister, zu berechnen; bei Beitritten im Jahr der
Gründung des Vereins wird der volle Jahresbeitrag berechnet. Der erstmalige Beitrag wird
vier Wochen nach dem Zugang der Antragsannahme bei dem jeweils die Mitgliedschaft
Beantragenden, frühestens nach Eintragung des Vereins im Vereinsregister, fällig. Die
weiteren Jahresbeiträge werden jeweils im ersten Quartal des Geschäftsjahrs fällig.
3.4. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt oder Ausschluss, bei natürlichen Personen auch
durch den Tod, bei juristischen Personen auch durch deren Auflösung. Der Austritt kann
schriftlich bis zum 30. September mit Wirkung zum Jahresende erklärt werden.
3.5. Auf Antrag des Vorstands kann die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit ein
Mitglied ausschließen, wenn es dem Zweck oder den Interessen des Vereins grob und
vorwerfbar zuwiderhandelt und/oder mit seinem Beitrag länger als ein Jahr in Rückstand ist.
Das auszuschließende Mitglied ist vor der Beschlussfassung anzuhören.

§ 4 Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind

  • die Mitgliederversammlung,
  • der Vorstand,
  • die Jury.

    § 5 Mitgliederversammlung
    5.1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie hat insbesondere
    folgende Aufgaben:
  • a) Wahl des Vorstands,
  • b) Entgegennahme des Jahres- und Rechnungsberichts des Vorstands,
  • c) Entlastung des Vorstands.
    5.2. Mitgliederversammlungen sind vom Vorsitzenden oder vom stellvertretenden
    Vorsitzenden schriftlich einzuberufen, wenn der Vorstand dies für erforderlich hält oder das
    Interesse des Vereins es erfordert. Mindestens einmal jährlich soll eine ordentliche
    Mitgliederversammlung abgehalten werden. Zwischen dem Tag der Absendung der
    Einberufung und dem Versammlungstag muss eine Frist von mindestens einem Monat
    liegen. Die Tagesordnung ist der Einberufung beizufügen. Versammlungsleiter ist der
    Vorsitzende oder von ihm zu bestimmen. Der Versammlungsleiter bestimmt den
    Protokollführer und das Abstimmungsverfahren.
    5.3. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder
    beschlussfähig.
    5.4. Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Wahlen und Abstimmungen mit einfacher
    Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Enthaltungen werden nicht als abgegebene Stimmen
    gezählt. Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit
    Zweidrittelmehrheit beschlossen werden. Jedes Mitglied kann sich durch ein mit schriftlicher
    Vollmacht versehenes anderes Mitglied vertreten lassen. Auf Antrag von mindestens zwei
    Mitgliedern ist schriftlich abzustimmen. Bei Wahlen des Vorstandsvorsitzenden und des
    stellvertretenden Vorsitzenden gilt ferner: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die
    Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen denjenigen
    Kandidaten statt, welche die höchsten Stimmenzahlen erzielt haben; ergibt sich wieder
    Stimmengleichheit, so entscheidet das Los. Sofern bei Wahlen der ständigen Mitglieder der
    Jury die Anzahl der zur Wahl stehenden Kandidaten die Anzahl der zu wählenden ständigen
    Mitglieder der Jury gemäß 7.2. Satz 1 übersteigt, gilt Folgendes: Sofern und soweit nach
    dem ersten Wahlgang auf Grund von Stimmengleichheit die Anzahl der Kandidaten, die die
    meisten Stimmen erhalten haben, die gemäß 7.2. Satz 1 vorgeschriebene Anzahl der
    ständigen Mitglieder der Jury überschritten wird, findet zwischen den Kandidaten, die unter
    den Kandidaten mit den meisten Stimmen, die geringste aber gleiche Stimmanzahl erhalten
    haben, eine Stichwahl statt; ergibt die Stichwahl unter diesen Kandidaten wieder
    Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.
    5.5. Über Beschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem
    Protokollführer zu unterschreiben ist. Das Protokoll kann von jedem Mitglied in der
    Geschäftsstelle eingesehen werden. Einwendungen gegen das Protokoll können nur binnen
    zwei Monaten nach der Beschlussfassung erhoben werden.

    § 6 Vorstand
    6.1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus einem Vorsitzenden und einem
    stellvertretenden Vorsitzenden. Beide werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer
    von drei Jahren gewählt, bleiben jedoch im Amt, bis ein neues Vorstandsmitglied gewählt
    worden ist. Wiederwahl ist zulässig.
    6.2. Die Wahl erfolgt durch geheime Abstimmung.
    6.3. Jedes Vorstandsmitglied ist je einzeln zur gerichtlichen und außergerichtlichen
    Vertretung des Vereins berechtigt.
    6.4. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und ist für alle Angelegenheiten
    zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Jedes
    Vorstandsmitglied ist je einzeln zur Geschäftsführung berechtigt; 3.2. Satz 3 2. Halbsatz und
    3.3. Satz 3 2.Halbsatz bleiben unberührt.
    6.5. Der stellvertretende Vorsitzende ist Schatzmeister des Vereins.

    § 7 Jury
    7.1. Die Jury setzt sich zusammen aus ständigen und wechselnden Mitgliedern.
    7.2. Die vier ständigen Mitglieder der Jury werden von der Mitgliederversammlung für bis zu
    fünf (5) Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl erfolgt durch die ordentliche
    Mitgliederversammlung in schriftlicher und geheimer Abstimmung. Die erstmalige Bestellung
    der ständigen Mitglieder der Jury erfolgt durch die Gründungsversammlung. Scheidet ein
    ständiges Mitglied der Jury aus, wählt die nächste ordentliche Mitgliederversammlung ein
    neues ständiges Mitglied der Jury.
    7.3. Neben diesen ständigen Mitgliedern werden als wechselnde Mitglieder aus dem Kreis
    der Förderer jährlich wechselnde, insgesamt drei Vertreter (natürliche Personen) von
    Unternehmen und Verbänden der Immobilienwirtschaft gewählt. Die Wahl erfolgt durch die
    ordentliche Mitgliederversammlung in schriftlicher und geheimer Abstimmung. Die erstmalige
    Wahl der wechselnden Mitglieder erfolgt durch die Gründungsversammlung. Für diese
    erstmalige Wahl ist nicht erforderlich, dass die Unternehmen oder Verbände, die von den als
    wechselnde Mitglieder zur Wahl Gestellten vertreten werden, bereits in den Kreis der
    Förderer aufgenommen worden sind. Ein wechselndes Mitglied scheidet bereits vor Ablauf
    eines Jahres nach seiner Wahl automatisch aus der Jury aus, sofern und sobald es aus
    seinem bisherigen Unternehmen/Verband ausgeschieden und nicht zu einem neuen
    Unternehmen/Verband gewechselt ist, das ebenfalls Mitglied des Vereins ist. In einem
    solchen Fall ist das Unternehmen/der Verband, dem das betreffende Mitglied der Jury
    angehörte, berechtigt, einen Nachfolger aus dem Unternehmen/Verband als Ersatz für das
    ausgeschiedene Mitglied der Jury zu bestimmen; die von dem Unternehmen/Verband
    bestimmte Person wird automatisch mit Eingang einer schriftlichen Mitteilung bei dem
    Verein, mit der die Person des Nachfolgers mitgeteilt wird, wechselndes Mitglied der Jury.
    Ein wechselndes Mitglied scheidet auch dann aus der Jury aus, sofern und sobald das
    Unternehmen/der Verband, dem es angehört, als Mitglied aus Jury: dem Verein ausscheidet
    7.4. Die Jury entscheidet über die Vergabe des “Journalistenpreis der deutschen
    Immobilienwirtschaft” sowie über den besten immobilienwirtschaftlichen Beitrag des Jahres.
    Die Preise werden jährlich verliehen. Gibt es in einem Jahr keinen geeigneten Preisträger,
    kann die Preisverleihung auch in einem Zwei-Jahres-Turnus erfolgen. Über die Höhe des
    Preises entscheidet die Jury im Einvernehmen mit dem Vorstand.
    7.5. Die Jury entscheidet über die Vergabe von “Sonderpreisen für wissenschaftliche
    Arbeiten” (Diplomarbeiten und Dissertationen), die sich mit den Themenfeldern
    “Berichterstattung über Immobilien in den Medien / Immobilienjournalismus / Bild der
    Immobilienwirtschaft in der Öffentlichkeit/Öffentlichkeitsarbeit von Immobilienunternehmen
    und -verbänden” befassen. Über die Höhe der Sonderpreise entscheidet die Jury im
    Einvernehmen mit dem Vorstand.
    7.6. Die Jury entscheidet über die Aufstellung, Änderung und Neufassung der
    Vergaberichtlinien.
    7.7. Die Jury wählt aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Über die
    Person des Vorsitzenden und seines Stellvertreters wird insbesondere im Falle der Neuwahl
    der ständigen Mitglieder der Jury in der unmittelbar auf die Wahl der ständigen
    Jurymitglieder folgenden Versammlung der Jury neu abgestimmt.
    7.8. Die Versammlung der Mitglieder der Jury wird vom Vorsitzenden, im Falle seiner
    Verhinderung von seinem Stellvertreter schriftlich einberufen. Zwischen dem Tag der
    Absendung der Einberufung und dem Versammlungstag muss eine Frist von mindestens
    einem Monat liegen. Die Tagesordnung ist der Einberufung beizufügen. Im Falle einer
    Neuwahl der ständigen Mitglieder der Jury nach Ablauf der Amtszeit gemäß 7.2. Satz 1
    erfolgt die Einberufung zur ersten Versammlung der neuen Jury durch den Vorsitzenden der
    alten Jury oder, im Falle seiner Verhinderung, durch seinen Stellvertreter.
    Versammlungsleiter ist der Vorsitzende. Die Jury kann einstimmig von den Form- und
    Fristerfordernissen für die Einberufung der Versammlung der Mitglieder der Jury absehen.
    7.9. Die Versammlung der Mitglieder der Jury ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte
    der Mitglieder der Jury anwesend sind. Ein Mitglied der Jury gilt auch dann als anwesend,
    wenn es durch einen Stellvertreter vertreten wird oder wenn es durch schriftliche
    Stimmabgabe abstimmt. Die schriftliche Stimmabgabe erfolgt durch Übermittlung der
    schriftlichen Stimmabgabe vor oder in der Versammlung der Mitglieder der Jury. Die
    Versammlung der Mitglieder der Jury entscheidet mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der
    abgegebenen Stimmen. Enthaltungen werden nicht als abgegebene Stimmen gezählt.

    § 8 Auflösung/Aufhebung des Vereins
    8.1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen
    werden.
    8.2. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und
    der stellvertretende Vorsitzende jeweils vertretungs-berechtigte Liquidatoren.
    8.3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
    Vermögen des Vereins an die Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. in
    Wiesbaden, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden
    hat.

    § 9 Inkrafttreten der Satzung
    Vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 22. August 2001
    festgestellt. Sie tritt in Kraft, sobald der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht
    Charlottenburg eingetragen ist.
    Berlin, den 02.11.2016




nach oben