Wissenschaftliche Vereinigung zur Förderung des Immobilienjournalismus e.V.

Zweck des gemeinnützigen Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet eines unabhängigen, sachverständigen und wissenschaftlich fundierten Immobilienjournalismus.

Der Verein ist bestrebt, den Defiziten sowohl in der journalistischen Arbeit als auch in der Aus- und Weiterbildung der Immobilienwirtschaft und Publizistik langfristig entgegenzuwirken. Es ist sein Anliegen, dem Immobilienjournalismus die Bedeutung zu verschaffen, die ihm – auch im Hinblick auf die volkswirtschaftliche Bedeutung der Immobilie – zusteht.

Der Vereinszweck wird verwirklicht durch die Vergabe von Förderpreisen.



§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen “Wissenschaftliche Vereinigung zur Förderung des Immobilienjournalismus” und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Zusatz “e.V.”.
1.2 Der Verein hat seinen Sitz in Berlin.
1.3.Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins
2.1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
2.2. Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet eines unabhängigen, sachverständigen und wissenschaftlich fundierten Immobilienjournalismus.
2.3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Vergabe von Förderpreisen. Die Kriterien, nach denen die Jury (vgl. § 7. 4 und § 7.5) die Preise vergibt, werden in öffentlich bekannt zu machenden Vergaberichtlinien geregelt. Daneben vergibt der Verein an Lehrstühle und Institute an Hochschulen und Fachhochschulen auf begründeten Antrag finanzielle Mittel zur Unterstützung wissenschaftlicher Projekte auf dem Gebiet des Immobilienjournalismus. Die Entscheidung darüber trifft der Vorstand. Bei den unterstützten Einrichtungen muss es sich um andere steuerbefreite Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts handeln.
2.4. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
2.5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßige Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft
3.1. Mitglieder des Vereins sind ordentliche und außerordentliche Mitglieder.
3.2. Ordentliche Mitglieder des Vereins können natürliche Personen sein, die die Ziele des Vereins unterstützen. Die Gründungsversammlung (bestehend aus den Gründungsmitgliedern) entscheidet über den in der Gründungsversammlung gestellten Antrag des jeweiligen an der Gründung des Vereins mitwirkenden Gründungsmitglieds, ordentliches oder außerordentliches Mitglied zu sein. In allen anderen Fällen, wird die Mitgliedschaft durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand beantragt; über den Antrag entscheidet der Vorstand einstimmig nach freiem Ermessen. Ordentliche Mitglieder sind zur Zahlung eines Betrags von 500 Euro jährlich verpflichtet. Der erstmalige Jahresbeitrag ist anteilig für das Geschäftsjahr ab Zugang der Antragsannahme bei dem jeweils die Mitgliedschaft Beantragenden, frühestens ab Eintragung des Vereins im Vereinsregister, zu berechnen; bei Beitritten im Jahr der Gründung des Vereins wird der volle Jahresbeitrag berechnet. Der erstmalige Jahresbeitrag wird vier Wochen nach dem Zugang der Antragsannahme bei dem jeweils die Mitgliedschaft Beantragenden, frühestens nach Eintragung des Vereins im Vereinsregister, fällig. Die weiteren Jahresbeiträge werden jeweils im ersten Quartal des Geschäftsjahrs fällig.
3.3. Außerordentliche Mitglieder (Förderer) des Vereins können Unternehmen und Verbände der Immobilienwirtschaft werden, die sich für mindestens drei Jahre verpflichten, einen Förderbeitrag in Höhe von 3.500 Euro im Jahr zu entrichten. Die Gründungsversammlung entscheidet über den in der Gründungsversammlung gestellten Antrag des jeweiligen an der Gründung des Vereins mitwirkenden Gründungsmitglieds, ordentliches oder außerordentliches Mitglied zu sein. In begründeten Ausnahmefällen, über die der Vorstand entscheidet, kann der Mitgliedsbeitrag auch durch eine andere Form der Gegenleistung (Sach-/ Dienstleistungen) erbracht werden.
In allen anderen Fällen wird die Mitgliedschaft durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand beantragt; über den Antrag entscheidet der Vorstand einstimmig nach freiem Ermessen. Der erstmalige Jahresbeitrag ist anteilig für das Geschäftsjahr ab Zugang der Antragsannahme bei dem jeweils die Mitgliedschaft Beantragenden, frühestens ab Eintragung des Vereins im Vereinsregister, zu berechnen; bei Beitritten im Jahr der Gründung des Vereins wird der volle Jahresbeitrag berechnet. Der erstmalige Beitrag wird vier Wochen nach dem Zugang der Antrags-annahme bei dem jeweils die Mitgliedschaft Beantragenden, frühestens nach Eintragung des Vereins im Vereinsregister, fällig. Die weiteren Jahresbeiträge werden jeweils im ersten Quartal des Geschäftsjahrs fällig.
3.4. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt oder Ausschluss, bei natürlichen Personen auch durch den Tod, bei juristischen Personen auch durch deren Auflösung. Der Austritt kann schriftlich bis zum 30. September mit Wirkung zum Jahresende erklärt werden.
3.5. Auf Antrag des Vorstands kann die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit ein Mitglied ausschließen, wenn es dem Zweck oder den Interessen des Vereins grob und vorwerfbar zuwiderhandelt und/oder mit seinem Beitrag länger als ein Jahr in Rückstand ist. Das auszuschließende Mitglied ist vor der Beschlussfassung anzuhören.

§ 4 Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind

  • die Mitgliederversammlung,
  • der Vorstand,
  • die Jury.

    § 5 Mitgliederversammlung
    5.1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie hat insbesondere folgende Aufgaben:
  • a) Wahl des Vorstands,
  • b) Entgegennahme des Jahres- und Rechnungsberichts des Vorstands,
  • c) Entlastung des Vorstands.
    5.2. Mitgliederversammlungen sind vom Vorsitzenden oder vom stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich einzuberufen, wenn der Vorstand dies für erforderlich hält oder das Interesse des Vereins es erfordert. Mindestens einmal jährlich soll eine ordentliche Mitgliederversammlung abgehalten werden. Zwischen dem Tag der Absendung der Einberufung und dem Versammlungstag muss eine Frist von mindestens einem Monat liegen. Die Tagesordnung ist der Einberufung beizufügen. Versammlungsleiter ist der Vorsitzende oder von ihm zu bestimmen. Der Versammlungsleiter bestimmt den Protokollführer und das Abstimmungsverfahren.
    5.3. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
    5.4. Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Wahlen und Abstimmungen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Enthaltungen werden nicht als abgegebene Stimmen gezählt. Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit Zweidrittelmehrheit beschlossen werden. Jedes Mitglied kann sich durch ein mit schriftlicher Vollmacht versehenes anderes Mitglied vertreten lassen. Auf Antrag von mindestens zwei Mitgliedern ist schriftlich abzustimmen. Bei Wahlen des Vorstandsvorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden gilt ferner: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen denjenigen Kandidaten statt, welche die höchsten Stimmenzahlen erzielt haben; ergibt sich wieder Stimmengleichheit, so entscheidet das Los. Sofern bei Wahlen der ständigen Mitglieder der Jury die Anzahl der zur Wahl stehenden Kandidaten die Anzahl der zu wählenden ständigen Mitglieder der Jury gemäß 7.2. Satz 1 übersteigt, gilt Folgendes: Sofern und soweit nach dem ersten Wahlgang auf Grund von Stimmengleichheit die Anzahl der Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, die gemäß 7.2. Satz 1 vorgeschriebene Anzahl der ständigen Mitglieder der Jury überschritten wird, findet zwischen den Kandidaten, die unter den Kandidaten mit den meisten Stimmen, die geringste aber gleiche Stimmanzahl erhalten haben, eine Stichwahl statt; ergibt die Stichwahl unter diesen Kandidaten wieder Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.
    5.5. Über Beschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben ist. Das Protokoll kann von jedem Mitglied in der Geschäftsstelle eingesehen werden. Einwendungen gegen das Protokoll können nur binnen zwei Monaten nach der Beschlussfassung erhoben werden.

    § 6 Vorstand
    6.1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus einem Vorsitzenden und einem stellvertretenden Vorsitzenden. Beide werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt, bleiben jedoch im Amt, bis ein neues Vorstandsmitglied gewählt worden ist. Wiederwahl ist zulässig.
    6.2. Die Wahl erfolgt durch geheime Abstimmung.
    6.3. Jedes Vorstandsmitglied ist je einzeln zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins berechtigt.
    6.4. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und ist für alle Angelegenheiten zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Jedes Vorstandsmitglied ist je einzeln zur Geschäftsführung berechtigt; 3.2. Satz 3 2. Halbsatz und 3.3. Satz 3 2.Halbsatz bleiben unberührt.
    6.5. Der stellvertretende Vorsitzende ist Schatzmeister des Vereins.

    § 7 Jury
    7 Jury
    7.1. Die Jury setzt sich zusammen aus ständigen und wechselnden Mitgliedern.
    7.2. Die vier ständigen Mitglieder der Jury werden von der Mitgliederversammlung für bis zu fünf (5) Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl erfolgt durch die ordentliche Mitgliederversammlung in schriftlicher und geheimer Abstimmung. Die erstmalige Bestellung der ständigen Mitglieder der Jury erfolgt durch die Gründungsversammlung. Scheidet ein ständiges Mitglied der Jury aus, wählt die nächste ordentliche Mitgliederversammlung ein neues ständiges Mitglied der Jury.
    7.3. Neben diesen ständigen Mitgliedern werden als wechselnde Mitglieder aus dem Kreis
    der Förderer jährlich wechselnde, insgesamt sechs Vertreter (natürliche Personen) von Unternehmen und Verbänden der Immobilienwirtschaft gewählt. Die Wahl erfolgt durch die ordentliche Mitgliederversammlung in schriftlicher und geheimer Abstimmung. Die erstmalige Wahl der wechselnden Mitglieder erfolgt durch die Gründungsversammlung. Für diese erstmalige Wahl ist nicht erforderlich, dass die Unternehmen oder Verbände, die von den als wechselnde Mitglieder zur Wahl Gestellten vertreten werden, bereits in den Kreis der Förderer aufgenommen worden sind. Ein wechselndes Mitglied scheidet bereits vor Ablauf eines Jahres nach seiner Wahl automatisch aus der Jury aus, sofern und sobald es aus seinem bisherigen Unternehmen/Verband ausgeschieden und nicht zu einem neuen Unternehmen/Verband gewechselt ist, das ebenfalls Mitglied des Vereins ist. In einem solchen Fall ist das Unternehmen/der Verband, dem das betreffende Mitglied der Jury angehörte, berechtigt, einen Nachfolger aus dem Unternehmen/Verband als Ersatz für das ausgeschiedene Mitglied der Jury zu bestimmen; die von dem Unternehmen/Verband bestimmte Person wird automatisch mit Eingang einer schriftlichen Mitteilung bei dem Verein, mit der die Person des Nachfolgers mitgeteilt wird, wechselndes Mitglied der Jury. Ein wechselndes Mitglied scheidet auch dann aus der Jury aus, sofern und sobald das Unternehmen/der Verband, dem es angehört, als Mitglied aus Jury aus dem Verein ausscheidet.
    7.4. Die Jury entscheidet über die Vergabe des “Journalistenpreis der deutschen Immobilienwirtschaft” sowie über den besten immobilienwirtschaftlichen Beitrag des Jahres. Die Preise werden jährlich verliehen. Gibt es in einem Jahr keinen geeigneten Preisträger, kann die Preisverleihung auch in einem Zwei-Jahres-Turnus erfolgen. Über die Höhe des Preises entscheidet die Jury im Einvernehmen mit dem Vorstand.
    7.5. Die Jury entscheidet über die Vergabe von “Sonderpreisen für wissenschaftliche Arbeiten” (Diplomarbeiten und Dissertationen), die sich mit den Themenfeldern “Berichterstattung über Immobilien in den Medien / Immobilienjournalismus / Bild der Immobilienwirtschaft in der Öffentlichkeit/Öffentlichkeitsarbeit von Immobilienunternehmen und -verbänden” befassen. Über die Höhe der Sonderpreise entscheidet die Jury im Einvernehmen mit dem Vorstand.
    7.6. Die Jury entscheidet über die Aufstellung, Änderung und Neufassung der Vergaberichtlinien.
    7.7. Die Jury wählt aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Über die Person des Vorsitzenden und seines Stellvertreters wird insbesondere im Falle der Neuwahl der ständigen Mitglieder der Jury in der unmittelbar auf die Wahl der ständigen Jurymitglieder folgenden Versammlung der Jury neu abgestimmt.
    7.8. Die Versammlung der Mitglieder der Jury wird vom Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter schriftlich einberufen. Zwischen dem Tag der Absendung der Einberufung und dem Versammlungstag muss eine Frist von mindestens einem Monat liegen. Die Tagesordnung ist der Einberufung beizufügen. Im Falle einer Neuwahl der ständigen Mitglieder der Jury nach Ablauf der Amtszeit gemäß 7.2. Satz 1 erfolgt die Einberufung zur ersten Versammlung der neuen Jury durch den Vorsitzenden der alten Jury oder, im Falle seiner Verhinderung, durch seinen Stellvertreter. Versammlungsleiter ist der Vorsitzende. Die Jury kann einstimmig von den Form- und Fristerfordernissen für die Einberufung der Versammlung der Mitglieder der Jury absehen.
    7.9. Die Versammlung der Mitglieder der Jury ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder der Jury anwesend sind. Ein Mitglied der Jury gilt auch dann als anwesend, wenn es durch einen Stellvertreter vertreten wird oder wenn es durch schriftliche Stimmabgabe abstimmt. Die schriftliche Stimmabgabe erfolgt durch Übermittlung der schriftlichen Stimmabgabe vor oder in der Versammlung der Mitglieder der Jury. Die Versammlung der Mitglieder der Jury entscheidet mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen. Enthaltungen werden nicht als abgegebene Stimmen gezählt.

    § 8 Auflösung/Aufhebung des Vereins
    8.1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden.
    8.2. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende jeweils vertretungs-berechtigte Liquidatoren.
    8.3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. in Wiesbaden, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

    § 9 Inkrafttreten der Satzung
    Vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 22. August 2001 festgestellt. Sie tritt in Kraft, sobald der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen ist.

    Berlin, den 31.01.2017